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	<title>Kommentare zu: Hartz IV Studie &#8211; 132 Euro reichen zum Leben</title>
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		<title>Von: Falk</title>
		<link>http://blogstory.cn/2008/09/06/hartz-iv-studie-132-euro-reichen-zum-leben/comment-page-1/#comment-299</link>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 13:39:34 +0000</pubDate>
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		<description>Meine Zusammenfassung einer Kritik an dieser Studie: eine fiktive Referenzperson mit geringstm&#246;glichem Bedarf, mangelnde Ber&#252;cksichtigung der Wohnnebenkosten, fragliche Zusammensetzung der einzelnen Positionen (wobei ich nicht alles analysiert habe), planwirtschaftlicher Ansatz ohne Ber&#252;cksichtigung m&#246;glicher Unsicherheiten.

http://www.psycho-blog.net/a01145.htm

LG,
Falk</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Zusammenfassung einer Kritik an dieser Studie: eine fiktive Referenzperson mit geringstm&#246;glichem Bedarf, mangelnde Ber&#252;cksichtigung der Wohnnebenkosten, fragliche Zusammensetzung der einzelnen Positionen (wobei ich nicht alles analysiert habe), planwirtschaftlicher Ansatz ohne Ber&#252;cksichtigung m&#246;glicher Unsicherheiten.</p>
<p><a href="http://www.psycho-blog.net/a01145.htm" rel="nofollow">http://www.psycho-blog.net/a01145.htm</a></p>
<p>LG,<br />
Falk</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Björn</title>
		<link>http://blogstory.cn/2008/09/06/hartz-iv-studie-132-euro-reichen-zum-leben/comment-page-1/#comment-294</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 01:47:19 +0000</pubDate>
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		<description>Mit einer kurzen Stellungnahme meldet sich der Dekan der Fakult&#228;t Prof. Dr. Uwe G&#246;tze zu Wort:

http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/docs/stellungnahme-2008-09-08.php

Ausreichend erscheint mir dies allerdings nicht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer kurzen Stellungnahme meldet sich der Dekan der Fakult&#228;t Prof. Dr. Uwe G&#246;tze zu Wort:</p>
<p><a href="http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/docs/stellungnahme-2008-09-08.php" rel="nofollow">http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/docs/stellungnahme-2008-09-08.php</a></p>
<p>Ausreichend erscheint mir dies allerdings nicht&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Josef Breuer</title>
		<link>http://blogstory.cn/2008/09/06/hartz-iv-studie-132-euro-reichen-zum-leben/comment-page-1/#comment-291</link>
		<dc:creator>Josef Breuer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 14:41:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogstory.cn/?p=75#comment-291</guid>
		<description>neues aus dem Netz;

Sie haben es geschafft! Sie sind jetzt ein Star und Ihre Virale marketing Aktion hat wirkung gezeigt. Sie haben nun offiziell eine Daseinsberechtigung und k&#246;nnen von sich behaupten, das sie mit Geldern, welche aus dem Staatshaushalt entnommen und von der  Allgemeinheit getragen werden eine sinnlose Studie erarbetet zu haben, welche Personen diskreditiert, welche aus einer Notlage heraus vom Staatshaushalt gef&#246;rdert werden m&#252;ssen.

Da Sie als gebildeter Aristokrat mit Lehrstuhl zu dem Schlu&#223; kamen, Hartz IV Empf&#228;nger k&#246;nnen mit einer monatlichen St&#252;tze von 132 Euro “&#220;BERLEBEN” frage ich Sie hiermit, wie lang haben Sie f&#252;r die Erarbeitung dieser Studie ben&#246;tigt? 12 Monate? 24 Monate? Und welches Honorar haben sie hierf&#252;r aus dem Staatshaushalt erhalten?

Ich gehe mal von keinem einzigen Cent aus, da es wahrlich keine r&#252;hmenswerte Leistung mit sozialethischem Hintergrund ist, eine irrelevante und unsachverst&#228;ndliche Studie zu erarbeiten, w&#228;hrend es sich alleinstehende M&#252;tter in Deutschland nicht leisten k&#246;nnen, Ihren Kindern in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden passende Schuhe zu kaufen, da der Hartz IV Regelsatz die biologisch bedingte Wachstumsphase von Kindern und Jugendlichen nicht beachtet und somit eine gesundheitsch&#228;digende und notgedrungene Beschaffungsstrategie f&#252;r Kinderkleidung in vielen Haushalten in Deutschland an der Tagesordnung steht.

Zudem geh ich in der Annahme, dass Sie Herr Tie&#223;en, Ihre Eink&#252;nfte, sollten diese w&#228;hrend der Earbeitszeit dieser Studie seitens des Staatshaushaltes erbracht worden sein, dem SOS Kinderd&#246;rfern spenden, oder Lebensmittel f&#252;r das Tafel e.v Projekt spenden, um Kindern aus sozial schwachen Familien eine gesunde und w&#252;rdige ern&#228;hrungsweise mit biologisch angebauten Produkten erm&#246;glichen, um eine m&#246;glichst gesunde und gleichgestellte Ern&#228;hrung dieser Kinder in Konvergenz mit den Ern&#228;hrungsm&#246;glichkeiten von Kindern aus bessergestellten Familien ( mit Eltern, welche durch Ihre Professur eine Staatst&#252;tze von ca 12.000 €uro  im Monat erhalten ) zu erm&#246;glichen.

Es freut mich auch zu h&#246;ren, dass Sie in Zukunft Ihre Zuwendungen, welche Sie basierend auf solch ausgefeilter Studien zu Recht erhalten, f&#252;r Organisationen zur Verf&#252;gung stellen, welche Ausbildungsprogramme f&#252;r Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien durchf&#252;hren und diese Familien mit der Finanzierung des allgemeinen Schulbedarfes, wie F&#252;llfederhalter, Buntstifte, B&#252;cher, usw und so fort, unterst&#252;tzen und somit auch einem HartzIV Kind die M&#246;glichkeit bieten einen graduirten Bildungsabschluss zu erwerben. Es ist sehr gr&#246;&#223;z&#252;gig von Ihnen, das Sie ,bis auf 132 Euro zur Sicherung Ihres Lebensunterhaltes, f&#252;r diesen noblen Zweck auf Ihre zuk&#252;nftigen Zuwendungen verzichten werden. Es ist ja f&#252;r die Kinder.

Ich Bedanke mich auch ganz herzlich, f&#252;r Ihre Bereitschaft, mit Ihrer Gattin in eine 45 m² Wohnung zu Ziehen um diese Projekte zu unterst&#252;tzen, und das Sie Ihren gesammten Verm&#246;gensgegenst&#228;nde ver&#228;u&#223;ern werden, um den &#228;rmsten in diesem Land, den Kindern, zu helfen.

Herr Thie&#223;en, Sie haben das Bundesverdienstkreuz verdient!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>neues aus dem Netz;</p>
<p>Sie haben es geschafft! Sie sind jetzt ein Star und Ihre Virale marketing Aktion hat wirkung gezeigt. Sie haben nun offiziell eine Daseinsberechtigung und k&#246;nnen von sich behaupten, das sie mit Geldern, welche aus dem Staatshaushalt entnommen und von der  Allgemeinheit getragen werden eine sinnlose Studie erarbetet zu haben, welche Personen diskreditiert, welche aus einer Notlage heraus vom Staatshaushalt gef&#246;rdert werden m&#252;ssen.</p>
<p>Da Sie als gebildeter Aristokrat mit Lehrstuhl zu dem Schlu&#223; kamen, Hartz IV Empf&#228;nger k&#246;nnen mit einer monatlichen St&#252;tze von 132 Euro “&#220;BERLEBEN” frage ich Sie hiermit, wie lang haben Sie f&#252;r die Erarbeitung dieser Studie ben&#246;tigt? 12 Monate? 24 Monate? Und welches Honorar haben sie hierf&#252;r aus dem Staatshaushalt erhalten?</p>
<p>Ich gehe mal von keinem einzigen Cent aus, da es wahrlich keine r&#252;hmenswerte Leistung mit sozialethischem Hintergrund ist, eine irrelevante und unsachverst&#228;ndliche Studie zu erarbeiten, w&#228;hrend es sich alleinstehende M&#252;tter in Deutschland nicht leisten k&#246;nnen, Ihren Kindern in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden passende Schuhe zu kaufen, da der Hartz IV Regelsatz die biologisch bedingte Wachstumsphase von Kindern und Jugendlichen nicht beachtet und somit eine gesundheitsch&#228;digende und notgedrungene Beschaffungsstrategie f&#252;r Kinderkleidung in vielen Haushalten in Deutschland an der Tagesordnung steht.</p>
<p>Zudem geh ich in der Annahme, dass Sie Herr Tie&#223;en, Ihre Eink&#252;nfte, sollten diese w&#228;hrend der Earbeitszeit dieser Studie seitens des Staatshaushaltes erbracht worden sein, dem SOS Kinderd&#246;rfern spenden, oder Lebensmittel f&#252;r das Tafel e.v Projekt spenden, um Kindern aus sozial schwachen Familien eine gesunde und w&#252;rdige ern&#228;hrungsweise mit biologisch angebauten Produkten erm&#246;glichen, um eine m&#246;glichst gesunde und gleichgestellte Ern&#228;hrung dieser Kinder in Konvergenz mit den Ern&#228;hrungsm&#246;glichkeiten von Kindern aus bessergestellten Familien ( mit Eltern, welche durch Ihre Professur eine Staatst&#252;tze von ca 12.000 €uro  im Monat erhalten ) zu erm&#246;glichen.</p>
<p>Es freut mich auch zu h&#246;ren, dass Sie in Zukunft Ihre Zuwendungen, welche Sie basierend auf solch ausgefeilter Studien zu Recht erhalten, f&#252;r Organisationen zur Verf&#252;gung stellen, welche Ausbildungsprogramme f&#252;r Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien durchf&#252;hren und diese Familien mit der Finanzierung des allgemeinen Schulbedarfes, wie F&#252;llfederhalter, Buntstifte, B&#252;cher, usw und so fort, unterst&#252;tzen und somit auch einem HartzIV Kind die M&#246;glichkeit bieten einen graduirten Bildungsabschluss zu erwerben. Es ist sehr gr&#246;&#223;z&#252;gig von Ihnen, das Sie ,bis auf 132 Euro zur Sicherung Ihres Lebensunterhaltes, f&#252;r diesen noblen Zweck auf Ihre zuk&#252;nftigen Zuwendungen verzichten werden. Es ist ja f&#252;r die Kinder.</p>
<p>Ich Bedanke mich auch ganz herzlich, f&#252;r Ihre Bereitschaft, mit Ihrer Gattin in eine 45 m² Wohnung zu Ziehen um diese Projekte zu unterst&#252;tzen, und das Sie Ihren gesammten Verm&#246;gensgegenst&#228;nde ver&#228;u&#223;ern werden, um den &#228;rmsten in diesem Land, den Kindern, zu helfen.</p>
<p>Herr Thie&#223;en, Sie haben das Bundesverdienstkreuz verdient!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus Becker</title>
		<link>http://blogstory.cn/2008/09/06/hartz-iv-studie-132-euro-reichen-zum-leben/comment-page-1/#comment-289</link>
		<dc:creator>Klaus Becker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 17:54:28 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt noch schlimmere Sozialschmarotzer: Professoren aus dem Westen, die denken, sie w&#252;&#223;ten was.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt noch schlimmere Sozialschmarotzer: Professoren aus dem Westen, die denken, sie w&#252;&#223;ten was.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: dennis</title>
		<link>http://blogstory.cn/2008/09/06/hartz-iv-studie-132-euro-reichen-zum-leben/comment-page-1/#comment-288</link>
		<dc:creator>dennis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 01:15:00 +0000</pubDate>
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		<description>Und wie soll es Deiner meinung nach funktionieren? Keine St&#252;tze, Du zahlst keine Steuern und der Sprit kostet auch nur noch die H&#228;lfte? Oder machen wir aus Arbeitslosen Zwangsarbeiter? Sagen wir denen die sich mehr als 100x beworben haben (und das sind fast alle die ich in der Sprechstunde habe) sie sollen sich einen Job suchen und dann ist das Problem behoben?

Fakt ist dass der Arbeitsmarkt nicht genug Stellen hergibt, nicht genug Einstellungstoleranz hergibt (jeder Personaler lernt wie er Menschen auszusortieren hat, warum sollte er jemand nehmen von dem man ihn abr&#228;t?) und wenn &#252;berhaupt nur Stellen hergibt die schlichtweg derart unterbezahlt sind dass knapp 11 Mio. Menschen Transferleistungen beziehen, davon aber nur knapp 3 Mio. arbeitsuchend oder nicht mehr arbeitsf&#228;hig sind?

Hat sich mal jemand die Arbeit gemacht einen Vermittler zu fragen wieviel Hartz4 man zus&#228;tzlich bekommt wenn man einen Zeitarbeitsjob annimmt? Das sind n&#228;mlich oft nochmal knapp 300,- die der Staat zusteuern muss. Sind also Billigjobs eine L&#246;sung?

In anderen Staaten, aus denen wir angeblich die Reformen &#252;bernommen haben gibt es Gesetze die einen Umlauf im Stellenmarkt erzeugen. Freie Stellen M&#220;SSEN dem Amt gemeldet werden, Arbeitsuchende erhalten Vorrang oder erfahren zeitgleich mit anderen von frei gewordenen Stellen. Davon ist hier nicht &#252;bernommen worden. Wir haben den Bereich &quot;Billiglohn&quot; und den Bereich &quot;Druck&quot; &#252;bernommen. Aus &quot;F&#246;rderung&quot; erfahren die meisten Transferempf&#228;nger lediglich einmal im Monat ein oder zwei Jobangebote, meist l&#228;ngst besetzt oder vom Arbeitgeber niemals f&#252;r Arbeitslose (erstrecht Langzeitarbeitslose) vorgesehen, sondern f&#252;r Aussteiger aus anderen Betrieben, die nachwievor zuhauf entlassen. Das bekommt man aber nur an der Basis mit, nicht wenn man nur die BILD und das Handelsblatt liest und sein Wissen &#252;ber die Welt aus Ger&#252;chten bezieht.

Menschen von 351€ im Monat &quot;leben&quot; zu lassen ist eine Schande. Sie nicht bevorzugt oder unterst&#252;tzt in Arbeit zu bringen eine Schande, und dann noch &#252;ber sie zu schimpfen, sie als Schmarotzer oder Kostenproblem hinzustellen ist das Allerletzte. Es sind Menschen. Scheinbar fehlt vielen Deutschen s&#228;mtliche Empathie f&#252;r ihre Mitmenschen, s&#228;mtliches Mitgef&#252;hl. Es wird nur auf den eigenen Geldbeutel geschaut, sich eingebildet bei weniger Transferleistung aus dem Steuertopf bliebe einem selber mehr.

Mal ein Denkanstoss - Die Arbeitslosen fressen das Geld nicht auf oder verbrennen es - sie bringen es in Umlauf und auch sie bezahlen Steuern wie Ihr alle. Aber im Gegensatz zu Neuwagen auf Rate, Plasmabildschirme oder Spielekonsolen bringen die meisten es f&#252;r die wichtigsten Dinge im Alltag auf, und dann ist das Geld auch schon weg. Von Theater, Kino, Ausgehen, Klamotten kaufen k&#246;nnen sie nur tr&#228;umen. Es mag einige Betr&#252;ger und Schmarotzer geben - aber sie sind der kleinste Teil, aber die gr&#246;ssere Sensation, weswegen sie im privatfernsehen h&#228;ufiger auftauchen, denn die Macher wissen dass Ihr Euch lieber aufregt als Mitgef&#252;hl aufbringt. St&#228;ndig also die zu zeigen die sich wieder und wieder bewerben und bei der Tafel abgelaufene Lebensmittel einkaufen m&#252;ssen sind langweilig.

Dann diese Geschw&#228;tz &quot;Ich muss auch jeden Tag aufstehen und arbeiten!&quot; - Ja dann mach doch und Quatsch nicht rum, Arschloch! &quot;Die leben auf meiner Tasche&quot; - genau...aber Schr&#246;der, Ackermann, Zumwinkel nicht, wa? &quot;Ich verdien auch nicht viel&quot; - Ja Arschloch, h&#228;tteste mal wie Deine Eltern Gewerkschaften unterst&#252;tzt und &#252;ber den Lohn verhandelt h&#228;ttest Du vll. mehr. Ausserdem: mein Knie is kaputt. Darf ich Euch die Knie zertr&#252;mmern? Ich finde es n&#228;mlich unfair dass ich Schmerzen habe und Ihr nicht. &quot;350€ f&#252;r Nixtun, die h&#228;tt ich auch gerne&quot; - Ja Arschloch, Du hast aber schon mindestens 350€.

Wir billigen dass unsere Arbeitgeber niedrige L&#246;hne an uns zahlen und so am Ende mehr haben, aber unseren Mitmenschen g&#246;nnen wir die REWE-Wurst auf dem Brot nicht, stattdessen soll er die abgelaufene fressen, die ganz billige und zur Armenspeisung.

Weiterer Denkanstoss: Wenn jemand mit seinem Hartz4 gut auskommt - vll. kann er dann einfach nur gut mit Geld umgehen und ist ge&#252;bt in Verzicht. Viele sparen wie ein Schulkind vom Taschengeld Dinge ab die Ihr euch mal eben so kauft, aber es heisst trotzdem &quot;Die kriegen zuviel!&quot;

Es liegt vieles im Argen in diesem Land, das meiste davon in den K&#246;pfen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wie soll es Deiner meinung nach funktionieren? Keine St&#252;tze, Du zahlst keine Steuern und der Sprit kostet auch nur noch die H&#228;lfte? Oder machen wir aus Arbeitslosen Zwangsarbeiter? Sagen wir denen die sich mehr als 100x beworben haben (und das sind fast alle die ich in der Sprechstunde habe) sie sollen sich einen Job suchen und dann ist das Problem behoben?</p>
<p>Fakt ist dass der Arbeitsmarkt nicht genug Stellen hergibt, nicht genug Einstellungstoleranz hergibt (jeder Personaler lernt wie er Menschen auszusortieren hat, warum sollte er jemand nehmen von dem man ihn abr&#228;t?) und wenn &#252;berhaupt nur Stellen hergibt die schlichtweg derart unterbezahlt sind dass knapp 11 Mio. Menschen Transferleistungen beziehen, davon aber nur knapp 3 Mio. arbeitsuchend oder nicht mehr arbeitsf&#228;hig sind?</p>
<p>Hat sich mal jemand die Arbeit gemacht einen Vermittler zu fragen wieviel Hartz4 man zus&#228;tzlich bekommt wenn man einen Zeitarbeitsjob annimmt? Das sind n&#228;mlich oft nochmal knapp 300,- die der Staat zusteuern muss. Sind also Billigjobs eine L&#246;sung?</p>
<p>In anderen Staaten, aus denen wir angeblich die Reformen &#252;bernommen haben gibt es Gesetze die einen Umlauf im Stellenmarkt erzeugen. Freie Stellen M&#220;SSEN dem Amt gemeldet werden, Arbeitsuchende erhalten Vorrang oder erfahren zeitgleich mit anderen von frei gewordenen Stellen. Davon ist hier nicht &#252;bernommen worden. Wir haben den Bereich &#8220;Billiglohn&#8221; und den Bereich &#8220;Druck&#8221; &#252;bernommen. Aus &#8220;F&#246;rderung&#8221; erfahren die meisten Transferempf&#228;nger lediglich einmal im Monat ein oder zwei Jobangebote, meist l&#228;ngst besetzt oder vom Arbeitgeber niemals f&#252;r Arbeitslose (erstrecht Langzeitarbeitslose) vorgesehen, sondern f&#252;r Aussteiger aus anderen Betrieben, die nachwievor zuhauf entlassen. Das bekommt man aber nur an der Basis mit, nicht wenn man nur die BILD und das Handelsblatt liest und sein Wissen &#252;ber die Welt aus Ger&#252;chten bezieht.</p>
<p>Menschen von 351€ im Monat &#8220;leben&#8221; zu lassen ist eine Schande. Sie nicht bevorzugt oder unterst&#252;tzt in Arbeit zu bringen eine Schande, und dann noch &#252;ber sie zu schimpfen, sie als Schmarotzer oder Kostenproblem hinzustellen ist das Allerletzte. Es sind Menschen. Scheinbar fehlt vielen Deutschen s&#228;mtliche Empathie f&#252;r ihre Mitmenschen, s&#228;mtliches Mitgef&#252;hl. Es wird nur auf den eigenen Geldbeutel geschaut, sich eingebildet bei weniger Transferleistung aus dem Steuertopf bliebe einem selber mehr.</p>
<p>Mal ein Denkanstoss &#8211; Die Arbeitslosen fressen das Geld nicht auf oder verbrennen es &#8211; sie bringen es in Umlauf und auch sie bezahlen Steuern wie Ihr alle. Aber im Gegensatz zu Neuwagen auf Rate, Plasmabildschirme oder Spielekonsolen bringen die meisten es f&#252;r die wichtigsten Dinge im Alltag auf, und dann ist das Geld auch schon weg. Von Theater, Kino, Ausgehen, Klamotten kaufen k&#246;nnen sie nur tr&#228;umen. Es mag einige Betr&#252;ger und Schmarotzer geben &#8211; aber sie sind der kleinste Teil, aber die gr&#246;ssere Sensation, weswegen sie im privatfernsehen h&#228;ufiger auftauchen, denn die Macher wissen dass Ihr Euch lieber aufregt als Mitgef&#252;hl aufbringt. St&#228;ndig also die zu zeigen die sich wieder und wieder bewerben und bei der Tafel abgelaufene Lebensmittel einkaufen m&#252;ssen sind langweilig.</p>
<p>Dann diese Geschw&#228;tz &#8220;Ich muss auch jeden Tag aufstehen und arbeiten!&#8221; &#8211; Ja dann mach doch und Quatsch nicht rum, Arschloch! &#8220;Die leben auf meiner Tasche&#8221; &#8211; genau&#8230;aber Schr&#246;der, Ackermann, Zumwinkel nicht, wa? &#8220;Ich verdien auch nicht viel&#8221; &#8211; Ja Arschloch, h&#228;tteste mal wie Deine Eltern Gewerkschaften unterst&#252;tzt und &#252;ber den Lohn verhandelt h&#228;ttest Du vll. mehr. Ausserdem: mein Knie is kaputt. Darf ich Euch die Knie zertr&#252;mmern? Ich finde es n&#228;mlich unfair dass ich Schmerzen habe und Ihr nicht. &#8220;350€ f&#252;r Nixtun, die h&#228;tt ich auch gerne&#8221; &#8211; Ja Arschloch, Du hast aber schon mindestens 350€.</p>
<p>Wir billigen dass unsere Arbeitgeber niedrige L&#246;hne an uns zahlen und so am Ende mehr haben, aber unseren Mitmenschen g&#246;nnen wir die REWE-Wurst auf dem Brot nicht, stattdessen soll er die abgelaufene fressen, die ganz billige und zur Armenspeisung.</p>
<p>Weiterer Denkanstoss: Wenn jemand mit seinem Hartz4 gut auskommt &#8211; vll. kann er dann einfach nur gut mit Geld umgehen und ist ge&#252;bt in Verzicht. Viele sparen wie ein Schulkind vom Taschengeld Dinge ab die Ihr euch mal eben so kauft, aber es heisst trotzdem &#8220;Die kriegen zuviel!&#8221;</p>
<p>Es liegt vieles im Argen in diesem Land, das meiste davon in den K&#246;pfen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: daniel</title>
		<link>http://blogstory.cn/2008/09/06/hartz-iv-studie-132-euro-reichen-zum-leben/comment-page-1/#comment-287</link>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 12:26:56 +0000</pubDate>
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		<description>Der Inhalt dieser &#039;Studie&#039; ist sicherlich weltfremd, aber er zeigt auch, das es einen nicht geringen Teil in der Bev&#246;lkerung gibt (wahrscheinlich der, der die Transferleistung mitfinanziert), der sich fragt, warum wir solche Unsummen in ein System stecken, das ja augenscheinlich nicht so funktioniert, wie man es sich erdacht hatte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Inhalt dieser &#8216;Studie&#8217; ist sicherlich weltfremd, aber er zeigt auch, das es einen nicht geringen Teil in der Bev&#246;lkerung gibt (wahrscheinlich der, der die Transferleistung mitfinanziert), der sich fragt, warum wir solche Unsummen in ein System stecken, das ja augenscheinlich nicht so funktioniert, wie man es sich erdacht hatte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Buchholz</title>
		<link>http://blogstory.cn/2008/09/06/hartz-iv-studie-132-euro-reichen-zum-leben/comment-page-1/#comment-286</link>
		<dc:creator>Buchholz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 12:16:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogstory.cn/?p=75#comment-286</guid>
		<description>Ich verstehe die ganze Aufregung nicht und noch weniger das &#252;bliche Aufsch&#228;umen der Gutmenschen, die meinen, &quot;sozial&quot; zu sein hei&#223;t, andererleuts Geld zu verteilen. Prof. Thei&#223;en hat lediglich vorgerechnet, womit man -worst case- auskommen k&#246;nnte, ohne daraus eine Handlungsanleitung zu ziehen.
Wir vererben unseren Kindern pro Kopf 18.000 Euro Staatsschulden, DAS ist der eigentliche Skandal!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe die ganze Aufregung nicht und noch weniger das &#252;bliche Aufsch&#228;umen der Gutmenschen, die meinen, &#8220;sozial&#8221; zu sein hei&#223;t, andererleuts Geld zu verteilen. Prof. Thei&#223;en hat lediglich vorgerechnet, womit man -worst case- auskommen k&#246;nnte, ohne daraus eine Handlungsanleitung zu ziehen.<br />
Wir vererben unseren Kindern pro Kopf 18.000 Euro Staatsschulden, DAS ist der eigentliche Skandal!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Björn</title>
		<link>http://blogstory.cn/2008/09/06/hartz-iv-studie-132-euro-reichen-zum-leben/comment-page-1/#comment-285</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 10:46:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogstory.cn/?p=75#comment-285</guid>
		<description>Na, die reich ich doch glatt nach ;-)

Prof. Dr. Klaus-J&#252;rgen Matthes
Rektorat der TU Chemnitz
Stra&#223;e der Nationen 62
09111 Chemnitz
Telefon: (03 71) 5 31 10000
Telefax: (03 71) 5 31 10009
E-Mail: rektor@tu-chemnitz.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na, die reich ich doch glatt nach <img src='http://blogstory.cn/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Prof. Dr. Klaus-J&#252;rgen Matthes<br />
Rektorat der TU Chemnitz<br />
Stra&#223;e der Nationen 62<br />
09111 Chemnitz<br />
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		<title>Von: Florian</title>
		<link>http://blogstory.cn/2008/09/06/hartz-iv-studie-132-euro-reichen-zum-leben/comment-page-1/#comment-284</link>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 10:30:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogstory.cn/?p=75#comment-284</guid>
		<description>Es sollten nicht die Daten von Herrn Theissen ver&#246;ffentlicht werden sondern die der Hochschulleitung, damit genug Leute dort hin schreiben, damit der Typ schnellstm&#246;glich entlassen wird!
Wenn man dem nette Briefchen schreibt, lacht der sich doch nur ins F&#228;ustchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es sollten nicht die Daten von Herrn Theissen ver&#246;ffentlicht werden sondern die der Hochschulleitung, damit genug Leute dort hin schreiben, damit der Typ schnellstm&#246;glich entlassen wird!<br />
Wenn man dem nette Briefchen schreibt, lacht der sich doch nur ins F&#228;ustchen.</p>
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		<title>Von: Peter Hartz</title>
		<link>http://blogstory.cn/2008/09/06/hartz-iv-studie-132-euro-reichen-zum-leben/comment-page-1/#comment-283</link>
		<dc:creator>Peter Hartz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 10:22:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogstory.cn/?p=75#comment-283</guid>
		<description>Nicht &#252;berall wo Wissenschaft drauf steht, ist Wissenschaft drin. Die sog. Studie zur sozialen Mindestsicherung, von Prof. Dr. Friedrich Thie&#223;en und Dipl.-Kfm. Christian Fischer (beide: Finanzwirtschaft TU-Chemnitz), kann bei eingehender Betrachtung nur als primitiv bewertet werden. Allein von einer studentischen Hausarbeit im 3. Semester w&#252;rde ein besseres methodisches und dar&#252;ber hinaus ein weit komplexeres Vorgehen verlangt werden. Die Autoren verdr&#228;ngen nicht nur, dass z.B. KdU-Anteile vom Regelsatz bezahlt werden m&#252;ssen, sondern schlie&#223;en viele weitere Aspekte zum Thema methodisch ganz einfach aus. Das ist gute deutsche Tradition. Vorausgegangene, jahrelange Beitr&#228;ge zur Arbeitslosenversicherung, etc. pp., werden &#252;berhaupt nicht in Erw&#228;gung gezogen.
In der Studie geht es eindeutig nicht um seri&#246;se wissenschaftliche Ergebnisse, sondern um die Verbreitung rechter Ideologie mittels Missbrauch psychologischer Kenntnisse unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit. Damit erweist sich diese Studie nicht nur als methodisch, sondern auch als geistig &#228;u&#223;erst begrenzt. Sie liest sich bestenfalls wie ein Bewerbungsschreiben zweier Finanzwirtschaftler, die mit den Anforderungen der universit&#228;ren Lehre und Forschung &#252;berfordert sind und sich mit diesem ideologischen Zeugnis bestimmten wirtschaftspolitischen Sph&#228;ren anbiedern m&#246;chten. 
Mit der Publikation dieser Studie haben die Autoren zweifellos den Ruf der TU-Chemnitz nachhaltig besch&#228;digt, und es ist Aufgabe der Universit&#228;tsleitung zu pr&#252;fen, ob sie sich von derartigen Pamphleten distanziert.

Das von den Autoren dargelegte methodische Vorgehen basiert auf gerade mal 19 Literaturangaben, deren Wissenschaftlichkeit bereits angezweifelt werden kann. Ziel der Studie sei es, eine Geldsumme zu errechnen, mit der eine soziale Mindestsicherung erreicht wird, die einen arbeitslosen Menschen physisch am Leben erh&#228;lt. Thie&#223;en und Fischer unterscheiden in ihrer Studie zwischen »physischer« und »kultureller« Existenz eines Menschen, der Leistungen nach dem SGB erh&#228;lt.     
Allein dieser Gedankenansatz offenbart den primitiven und menschenverachtenden Geist der Autoren. Es erinnert in Ans&#228;tzen an die G&#246;bbels-Propaganda, die sich &#252;ber Stigmatisierung, Abwertung und Ghettoisierung bis hin zur »Endl&#246;sung«  steigerte. Die Nazi-Verbrechen an Menschen j&#252;dischen Glaubens begannen zweifellos damit, dass eine gesellschaftliche Gruppe mit primitiven Argumenten verleumdet und isoliert worden ist. Im zweiten Schritt wurde propagiert, dass der Staat nicht gewillt sei, diese Gruppe weiterhin im status quo zu akzeptieren. Im dritten Schritt erfolgten die klare Stigmatisierung mittels Judenstern, minimale Zugest&#228;ndnisse an Eigentum, die Anwendung von Repressalien, staatlicher Gewalt und schlie&#223;lich gesetzliche Vorschriften, wie mit der »physischen Existenz« dieser Menschen weiterhin zu verfahren sei. »Kulturellen Bed&#252;rfnisse« wurden ihnen abgesprochen.

Die Autoren Thie&#223;en und Fischer zeigen eine &#228;hnliche Geisteshaltung. Brot, Kartoffeln, Reis und Leitungswasser erscheinen ihnen als Grundverpflegungsration ausreichend. Kosten f&#252;r Fahrrad, sonstige Fahrtkosten, Internetcafé, Radio, Video, Kino, Polstergarnitur, Schrank, Couchtisch, Vorhang, Staubsauger, B&#252;geleisen, Gl&#228;ser etc., sind nach Ansicht der Autoren nicht vorhanden. Daf&#252;r wollen sie einem arbeitslosen Menschen ein zweites Besteck g&#246;nnen, falls er einmal Besuch bekomme. Ein Bademantel w&#228;re nach Meinung von Thie&#223;en und Fischer Luxus. Als Teilnahme am kulturellen Leben empfelen sie Spazierg&#228;nge in &#246;ffentlichen Parkanlagen. Und selbst auf einen »Zimmerefeu« hat ein Leistungsempf&#228;nger zu verzichten. Auch dieses Detail zeigt, dass die Autoren auf &#228;u&#223;erst primitive Weise die Nichtgew&#228;hrung einfachster Bed&#252;rfnisse propagieren und v&#246;llig desinteressiert an den Folgen ihrer Propaganda sind. Es fehlt der Studie an Selbstreflexion und sozialer Kompetenz. Hier wird einfach nur in &#252;belster Form geschwafelt. – F&#252;r Sportkleidung, K&#246;rperpflege und Putzlappen werden Minimalbetr&#228;ge angesetzt. Auch dies scheint eine Ideologie zu sein, wie sie von den Nazis gegen&#252;ber den Juden und anderen Minderheiten praktiziert wurde: Die Kulturbed&#252;rfnisse von Menschen, die zu Untermenschen deklariert wurden, wird beschr&#228;nkt auf Bewegungszwang, K&#246;rperreinigung und niedere Arbeitsm&#246;glichkeiten. Ihre Kleidung wird reduziert auf Parka, einige Unterhosen und Hemden. – Was bilden sich die Autoren eigentlich ein, wenn sie in ihrer Studie f&#252;r 3,5 Millionen Menschen festlegen wollen, wie viele Unterhosen ein arbeitsloser Mensch besitzen darf? 

Unterm Strich gilt f&#252;r diese Studie, dass sie primitiv und menschenverachtend ist. Wenn an der TU-Chemnitz gegen solche Tendenzen kein Aufschrei erfolgt und die Autoren nicht in ihre Schranken gewiesen werden, wird sich der Ruf der TU-Chemnitz als rechte Universit&#228;t bald bundesweit gefestigt haben, und einen solchen Ruf bekommt man erfahrungsgem&#228;&#223; nicht, oder nur sehr schwer wieder los.
Aus Erfahrung wissen wir, dass Autoren, die eine solche Studie verfassen, zeitlebens keinen anderen Argumenten zug&#228;nglich sind, als ihren eigenen. Nach jahrelangem Leugnen der s&#228;chsischen Staatsregierung, dass es in Sachsen eine rechte Szene g&#228;be, die Personen aus allen gesellschaftlichen Bereiche impliziere, zogen die Rechten in den S&#228;chsischen Landtag ein, pl&#246;tzlich, wie die Parlamentarier dann verwundert feststellten. Jemand muss sie ja in den Landtag gew&#228;hlt haben. Fragt man nach, dann will’s keiner gewesen sein. Ach, wie war das damals nach dem II. Weltkrieg? Und wie war das damals nach der Wende? – Keiner war T&#228;ter, keiner hat mitgeholfen, keiner war verantwortlich f&#252;r die Folgen seines Handelns! Alle schoben h&#246;chstens die Entschuldigung vor, komplexere Sachverhalte und Ereignisse nicht erfasst zu haben. Deutschtum eben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht &#252;berall wo Wissenschaft drauf steht, ist Wissenschaft drin. Die sog. Studie zur sozialen Mindestsicherung, von Prof. Dr. Friedrich Thie&#223;en und Dipl.-Kfm. Christian Fischer (beide: Finanzwirtschaft TU-Chemnitz), kann bei eingehender Betrachtung nur als primitiv bewertet werden. Allein von einer studentischen Hausarbeit im 3. Semester w&#252;rde ein besseres methodisches und dar&#252;ber hinaus ein weit komplexeres Vorgehen verlangt werden. Die Autoren verdr&#228;ngen nicht nur, dass z.B. KdU-Anteile vom Regelsatz bezahlt werden m&#252;ssen, sondern schlie&#223;en viele weitere Aspekte zum Thema methodisch ganz einfach aus. Das ist gute deutsche Tradition. Vorausgegangene, jahrelange Beitr&#228;ge zur Arbeitslosenversicherung, etc. pp., werden &#252;berhaupt nicht in Erw&#228;gung gezogen.<br />
In der Studie geht es eindeutig nicht um seri&#246;se wissenschaftliche Ergebnisse, sondern um die Verbreitung rechter Ideologie mittels Missbrauch psychologischer Kenntnisse unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit. Damit erweist sich diese Studie nicht nur als methodisch, sondern auch als geistig &#228;u&#223;erst begrenzt. Sie liest sich bestenfalls wie ein Bewerbungsschreiben zweier Finanzwirtschaftler, die mit den Anforderungen der universit&#228;ren Lehre und Forschung &#252;berfordert sind und sich mit diesem ideologischen Zeugnis bestimmten wirtschaftspolitischen Sph&#228;ren anbiedern m&#246;chten.<br />
Mit der Publikation dieser Studie haben die Autoren zweifellos den Ruf der TU-Chemnitz nachhaltig besch&#228;digt, und es ist Aufgabe der Universit&#228;tsleitung zu pr&#252;fen, ob sie sich von derartigen Pamphleten distanziert.</p>
<p>Das von den Autoren dargelegte methodische Vorgehen basiert auf gerade mal 19 Literaturangaben, deren Wissenschaftlichkeit bereits angezweifelt werden kann. Ziel der Studie sei es, eine Geldsumme zu errechnen, mit der eine soziale Mindestsicherung erreicht wird, die einen arbeitslosen Menschen physisch am Leben erh&#228;lt. Thie&#223;en und Fischer unterscheiden in ihrer Studie zwischen »physischer« und »kultureller« Existenz eines Menschen, der Leistungen nach dem SGB erh&#228;lt.<br />
Allein dieser Gedankenansatz offenbart den primitiven und menschenverachtenden Geist der Autoren. Es erinnert in Ans&#228;tzen an die G&#246;bbels-Propaganda, die sich &#252;ber Stigmatisierung, Abwertung und Ghettoisierung bis hin zur »Endl&#246;sung«  steigerte. Die Nazi-Verbrechen an Menschen j&#252;dischen Glaubens begannen zweifellos damit, dass eine gesellschaftliche Gruppe mit primitiven Argumenten verleumdet und isoliert worden ist. Im zweiten Schritt wurde propagiert, dass der Staat nicht gewillt sei, diese Gruppe weiterhin im status quo zu akzeptieren. Im dritten Schritt erfolgten die klare Stigmatisierung mittels Judenstern, minimale Zugest&#228;ndnisse an Eigentum, die Anwendung von Repressalien, staatlicher Gewalt und schlie&#223;lich gesetzliche Vorschriften, wie mit der »physischen Existenz« dieser Menschen weiterhin zu verfahren sei. »Kulturellen Bed&#252;rfnisse« wurden ihnen abgesprochen.</p>
<p>Die Autoren Thie&#223;en und Fischer zeigen eine &#228;hnliche Geisteshaltung. Brot, Kartoffeln, Reis und Leitungswasser erscheinen ihnen als Grundverpflegungsration ausreichend. Kosten f&#252;r Fahrrad, sonstige Fahrtkosten, Internetcafé, Radio, Video, Kino, Polstergarnitur, Schrank, Couchtisch, Vorhang, Staubsauger, B&#252;geleisen, Gl&#228;ser etc., sind nach Ansicht der Autoren nicht vorhanden. Daf&#252;r wollen sie einem arbeitslosen Menschen ein zweites Besteck g&#246;nnen, falls er einmal Besuch bekomme. Ein Bademantel w&#228;re nach Meinung von Thie&#223;en und Fischer Luxus. Als Teilnahme am kulturellen Leben empfelen sie Spazierg&#228;nge in &#246;ffentlichen Parkanlagen. Und selbst auf einen »Zimmerefeu« hat ein Leistungsempf&#228;nger zu verzichten. Auch dieses Detail zeigt, dass die Autoren auf &#228;u&#223;erst primitive Weise die Nichtgew&#228;hrung einfachster Bed&#252;rfnisse propagieren und v&#246;llig desinteressiert an den Folgen ihrer Propaganda sind. Es fehlt der Studie an Selbstreflexion und sozialer Kompetenz. Hier wird einfach nur in &#252;belster Form geschwafelt. – F&#252;r Sportkleidung, K&#246;rperpflege und Putzlappen werden Minimalbetr&#228;ge angesetzt. Auch dies scheint eine Ideologie zu sein, wie sie von den Nazis gegen&#252;ber den Juden und anderen Minderheiten praktiziert wurde: Die Kulturbed&#252;rfnisse von Menschen, die zu Untermenschen deklariert wurden, wird beschr&#228;nkt auf Bewegungszwang, K&#246;rperreinigung und niedere Arbeitsm&#246;glichkeiten. Ihre Kleidung wird reduziert auf Parka, einige Unterhosen und Hemden. – Was bilden sich die Autoren eigentlich ein, wenn sie in ihrer Studie f&#252;r 3,5 Millionen Menschen festlegen wollen, wie viele Unterhosen ein arbeitsloser Mensch besitzen darf? </p>
<p>Unterm Strich gilt f&#252;r diese Studie, dass sie primitiv und menschenverachtend ist. Wenn an der TU-Chemnitz gegen solche Tendenzen kein Aufschrei erfolgt und die Autoren nicht in ihre Schranken gewiesen werden, wird sich der Ruf der TU-Chemnitz als rechte Universit&#228;t bald bundesweit gefestigt haben, und einen solchen Ruf bekommt man erfahrungsgem&#228;&#223; nicht, oder nur sehr schwer wieder los.<br />
Aus Erfahrung wissen wir, dass Autoren, die eine solche Studie verfassen, zeitlebens keinen anderen Argumenten zug&#228;nglich sind, als ihren eigenen. Nach jahrelangem Leugnen der s&#228;chsischen Staatsregierung, dass es in Sachsen eine rechte Szene g&#228;be, die Personen aus allen gesellschaftlichen Bereiche impliziere, zogen die Rechten in den S&#228;chsischen Landtag ein, pl&#246;tzlich, wie die Parlamentarier dann verwundert feststellten. Jemand muss sie ja in den Landtag gew&#228;hlt haben. Fragt man nach, dann will’s keiner gewesen sein. Ach, wie war das damals nach dem II. Weltkrieg? Und wie war das damals nach der Wende? – Keiner war T&#228;ter, keiner hat mitgeholfen, keiner war verantwortlich f&#252;r die Folgen seines Handelns! Alle schoben h&#246;chstens die Entschuldigung vor, komplexere Sachverhalte und Ereignisse nicht erfasst zu haben. Deutschtum eben.</p>
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