The Happening
Jul 4th, 2008 by Björn
Mein erster Kinobesuch seit vielen Jahren, angestachelt durch den spannenden Werbespot im Fernsehen, war eine mordsmässige Pleite. Das kann man ohne grosse Worte schon vorab sagen.
Dabei startet der Film mit seiner Handlung garnicht einmal so schlecht. Ein paar Worte daher zum Inhalt.
Der Nordosten der USA wird von einem rätselhaften Ereignis heimgesucht. Wind kommt auf, die Menschen bleiben stehen und begehen dannach massenhaft Selbstmord. Zuerst geht man von einem Anschlag aus, doch diese seltsamen Vorgänge breiten sich schnell ueber den ganzen Nordosten der USA aus.
Elliot (Mark Wahlberg) verlässt mit seiner Frau Alma (Zooey Deschanel) New York, um diesen Vorgängen zu entfliehen.

Foto: 20th Century Fox
Und was am Anfang als Achterbahn beginnt mit spektakulären Szenen flacht sehr schnell ab. Man wartet auf eine Erklärung, auf einen Höhepunkt… aber der kommt einfach nicht. Irgendwann kommt dann der Abspann und man bleibt verdutzt im Kinosessel sitzen und fragt sich, was jetzt eigentlich die Message des Films war. Die Antwort bleibt uns Shyamalan, der neben der Regie auch verantwortlich für das Drehbuch ist, schuldig.
Mag sein, das er damit ein Zeichen zum Thema Umweltschutz setzen möchte, mag sein das er die Ignoranz der Menschen gegenüber der Natur anprangern will, aber all dies ist reine Spekulation. Der Film ist nichts, sagt nichts, kurzum, er ist ein absoluter Reinfall.